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    <title>Norderney - Sydney</title>
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    <pubDate>Thu, 17 May 2012 15:08:59 GMT</pubDate>
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      <title>Norderney - Deutschland</title>
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      <description>Wir wurden am Donnerstag, den 29.01.2004 von gut &lt;br /&gt;&amp;#10;20 Freunden auf Norderney empfangen.&lt;br /&gt;&amp;#10;Susanne und Torsten vom Surf-Cafe organisierten zu unserer Ankunft eine kleine Willkommensparty und so viel uns die erste Nacht auf der Insel nicht ganz so schwer. &lt;br /&gt;&amp;#10;Ja, wir sind wieder im deutschen Winter, f&amp;uuml;r uns eine unglaubliche Umstellung. Wir frieren, uns ist kalt und wir sehnen uns sehr nach der W&amp;auml;rme und dem warmen Wasser. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/Bridgetown.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Aber das wird wohl eine Zeit dauern. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die letzten zwei Wochen haben wir mit Wohnungssuche, Jobsuche, Aklimatisieren, Freunde treffen und unser neues Leben organisieren, verbracht. Zum Tagesablauf geh&amp;ouml;ren lange Hundespazierg&amp;auml;nge mit Rusty, die sich unglaublich gefreut hat, wieder hier mit uns auf der Insel zu sein. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir hoffen, dass wir bald ein Dach &amp;uuml;ber dem Kopf (im Moment wohnen wir bei Silke, da sie in der Schweiz ist; Vielen Dank daf&amp;uuml;r!) finden werden und alles seinen geregelten Lauf nimmt. &lt;br /&gt;&amp;#10;Wir werden jetzt f&amp;uuml;r eine Zeit lang mal etwas "spie&amp;szlig;ig" werden und irgendwann mit einer "Sydney II" wieder auf gro&amp;szlig;e Tour gehen. Versprochen!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Noch ein paar ganz spezielle und liebe Gr&amp;uuml;&amp;szlig;e an Rosie, Doug und Charlie von unserem Rettungsschiff "Laura-Bruce".&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/laura.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;An Arnie &amp;amp; Elke von der "Prima Vera":&lt;br /&gt;&amp;#10;Vielen Dank f&amp;uuml;r Euren lieben Brief, eine Antwort kommt und wir w&amp;uuml;rden uns sehr freuen, wenn Ihr es wirklich im Sommer hierher auf die Insel schafft. Take care!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;An Inge &amp;amp; Josef von der "Marou":&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir werden Euch bestimmt mal im Sommer in Metelen bel&amp;auml;stigen..!!!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;An all die anderen:&lt;br /&gt;&amp;#10;Pa&amp;szlig;t gut auf Euch auf und genie&amp;szlig;t die Zeit!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir sehen uns auf Norderney!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ilja &amp;amp; Stefan&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 12 Feb 2004 12:53:00 GMT</pubDate>
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      <title>Impressum</title>
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      <description>&lt;ul&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;"&lt;a href="http://interess.antville.org"&gt;Norderney - Sydney&lt;/a&gt;" ist ein privates &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weblog" target="_blank"&gt;Weblog&lt;/a&gt; ohne kommerzielle Interessen, in dem die Erfahrungen der &lt;a href="http://www.norderney-sydney.de"&gt;Segel-Weltreise&lt;/a&gt; von Ilja und Stefan notiert werden.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;br&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Ansprechpartnerin&lt;/b&gt; f&amp;uuml;r alle Fragen ist (per e-mail):&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="mailto:iljabischoff@aol.com?subject=Weblog-Norderney-Sydney"&gt;Ilja Bischoff&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;br&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;i&gt;Hinweis: w&amp;auml;hrend der Segel-Reise habe ich keine Adresse, unter der ich pers&amp;ouml;nlich erreicht werden kann; ich kann nur vom Festland aus auf das Internet und mein e-mail-Postfach zugreifen; es kann also l&amp;auml;nger dauern, bis ich antworte.&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;/ul&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Wed, 23 Jul 2003 06:04:00 GMT</pubDate>
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      <title>Happy Birthday</title>
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      <description>Gruss von hoher See, irgendwo zwischen Baiona und Lissabon, an das &lt;b&gt;Geburtstagskind&lt;/b&gt; (wenn man zu 45 Jahren noch Kind sagen darf) &lt;b&gt;Manfred Aschmutat&lt;/b&gt;. Das ist noch immer Stefans Bruder.&lt;br /&gt;&amp;#10;"&lt;i&gt;Happy Birthday to you, Happy Birthday to you, Happy Birthday lieber Manfred, Happy Birthday to youhuuu ...!&lt;/i&gt;"&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 11 Sep 2003 22:05:00 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2003-09-11T22:05:00Z</dc:date>
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      <title>Gran Canaria-Teneriffa-Gran Canaria-Teneriffa</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/583485/</link>
      <description>&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/kruse.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ein lustiger Abend auf "SYDNEY".&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/mogan.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Der Yachthafen von Puerto Mogan.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/swantje.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die "SWANTJE von Emden".&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/rum.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;So wird  an Bord eine Erk&amp;auml;ltung bek&amp;auml;mpft.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/teide.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Pico del Teide" von Teneriffa im Sonnenaufgang.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/blume.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die wohl sch&amp;ouml;nste Bl&amp;uuml;te in Mogan.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir haben wieder einiges zu berichten:&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Am Montag, den 03. November 2003 haben wir es im 2. Anlauf (wir brauchen oefter mal zwei Anlaeufe) geschafft, Las Palmas zu verlassen und sind durch die Nacht nach El Medano auf Teneriffa gesegelt. Angenehme Winde und eine fuer uns guenstige Stroemung liessen die Nacht wie im Fluge vergehen und puenktlich zum Sonnenaufgang lag die mehr oder weniger geschuetzte Bucht von El Medano vor uns. El Medano ist ein kleines ehemaliges Fischerdorf, das sich durch seine guenstige Lage in den letzten ca. 15 Jahren zu einem Windsurfmekka entwickelt hat. Jeder weiss, dass zum Windsurfen viel Wind und eine Welle gehoeren und so kann man sich denken, dass sich diese natuerlichen Gegebenheiten nicht gut mit dem Ankern vereinbaren lassen. Es gibt zwar eine kleine Mole und ein Riff davor, aber diese halten den einlaufenden Swell nur bedingt fern. So kam es, dass wir vor Anker in dieser schoenen Bucht mit kristallklarem Wasser Kr&amp;auml;ngungen bis zu 20 Grad verzeichneten. Fuer den Nichtsegler, aber auch fuer den Segler, der nie ankert, wollen wir es bildlich darstellen:&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Man stelle eine Flasche Bier auf den Tisch und versuche diese in drei Anlaeufen zu fangen. UNMOEGLICH!!&lt;br /&gt;&amp;#10;Alles rutschte hin und her. Auf der Seite schlafen war ebenfalls unmoeglich, da man kurz danach wieder auf dem Ruecken landete. Alles in allem eine sehr ungemuetliche Sache. Da der Swell vermehrt in den Abendstunden auftrat, fluechteten wir an Land und genossen den ruhigen Boden in den netten Bars und an der Plaza. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir trafen Jochen, einen alten Freund, der seinen Zivildienst auf Norderney absolvierte und schon lange in El Medano lebt. Es war ein herzliches Wiedersehen, wir a&amp;szlig;en und tranken gemeinsam und es wurde viel erzaehlt.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Da der Wetterbericht fuer die kommenden Tage starke Winde mit noch mehr Swell prophezeihte und wir vor Anker die Schnauze von der Schaukelei voll hatten, segelten wir am Samstag, den 08. November 8 sm weiter nach Las Galletas. Im Schutze der Mole ankerten wir vor diesem noch urspruenglichen kanarischen Dorf und freuten uns ueber das ruhige Wasser. Wir verbrachten die Tage mit Lesen, Schwimmen, Kochen ......&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;An dieser Stelle moechten wir Euch kurz neidisch machen, das Wasser hat seit Wochen 23 Grad und Wolken sind hier eine Art Fremdwort; Lufttemperatur 25-31 Grad. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Letzten Montag segelten wir dann von Las Galletas zurueck nach Gran Canaria, nach Mogan. Hier trafen wir Susanne und Torsten Kruse, die zu unserer Freude ihren verdienten Urlaub auf "Swantje" in Mogan verbringen. Wir hatten eine schoene gemeinsame Zeit.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Am gestrigen Freitag verliessen wir Gran Canaria und es ging zurueck nach Las Galletas. Ein traumhafter Segeltag mit 4 Bft auf Halbwindkurs und unter Gro&amp;szlig;segel und Genua lief unsere alte Lady fast konstant 6,5 Knoten. Das dann folgende Ankermanoever moechten wir Euch nicht vorenthalten:&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Nachdem wir uns zweimal in irgendwelchen Ketten verfangen hatten und uns unter koerperlicher Hoechstanstrengung wieder davon befreien konnten, hielt der Anker bei diversen weiteren Versuchen einfach nicht. Ein Kanadier, der unsere verzweifelten Versuche beobachtete, bot uns dann, mittlerweile im Dunkeln, an, dass wir uns zu ihm ins Paeckchen legen koennen. Er sagte er hat "two very strong anchor out". Eine sehr nette Geste, die unter den Blauwasserseglern ueblich ist. Und so liegen wir seit gestern im Paeckchen vor Anker. Die Seglergemeinschaft wird jetzt bestimmt mit dem Kopf schuetteln, aber hier ist einfach kein Platz und sehr schlechter Ankergrund.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Am kommenden Dienstag wird Marcel von der Segelschule Norderney uns mit Bratkartoffeln und Ketchup im Gepaeck besuchen. Wir werden natuerlich wieder berichten.....&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sat, 15 Nov 2003 16:25:00 GMT</pubDate>
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      <title>Noch 24 Stunden Barbados</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/665417/</link>
      <description>Am 23. Januar 2004 haben wir im Standesamt von Bridgetown auf Barbados geheiratet. &lt;br /&gt;&amp;#10;Sehr viele freundliche und mehr als hilfsbereite Menschen haben uns an diesem Tag geholfen, dass es so spontan geschehen konnte. Wir danken den Mitarbeitern der "General Post Office", die alles fuer uns getan haben, Clyde Nicollas der uns getraut hat, Doug, Rosie und Charly, die uns begleitet haben und all den anderen!!!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Es war ein traumhafter Tag!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/kuss.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Zweimal "Yes, I do" und wir durften uns kuessen!!!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/liegen.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;...und dann ging es an den Strand....&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="400" width="300" src="/static/interess/images/schatten.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;...gluecklich...&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/hand.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;...im Sand...&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/strand.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Hier wurde dann gefeiert...&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/fam.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;...mit unseren Freunden Doug, Rosie und Charly.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/su.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Und so ging dieser traumhafte Tag zu Ende....&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Morgen, Sonntag den 25. Januar werden wir nach Deutschland zurueck fliegen und zum naechsten Wochenende auf Norderney sein.&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir koennen leider keine E-Mails beantworten da wir noch immer ein Problem mit AOL haben.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sat, 24 Jan 2004 15:24:00 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2004-01-24T15:24:00Z</dc:date>
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      <title>Barbados - Karibik</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/663176/</link>
      <description>Wir sind auf der anderen Seite des Atlantiks angekommen!&lt;br /&gt;&amp;#10;Wie schon einige von Euch erfahren haben, war die Reise der Segelyacht Sydney am 09. Januar 2004 auf der Position&lt;br /&gt;&amp;#10;15 N 02'  und 38 W 03' zu Ende.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir haben an diesem Freitag Mittag unsere Seenotrettungsboje eingeschaltet, da unser Schiff nicht mehr in der Lage war, uns ueber den Atlantik zu bringen. Uns sind 3 Unterwanten gebrochen und die Ruderanlage hatte leider auch einen Schaden. Am Nachmittag des gleichen Tages haben wir auf ein "Mayday" ueber UKW-Sprechfunk Kontakt mit einer englischen Yacht bekommen, die gluecklicherweise nur 10 sm von uns entfernt war. Gegen 18 Uhr haben wir unser Schiff verlassen, was mit einigen Problemen verbunden war, da unsere frisch gewartete Rettungsinsel sich nicht geoeffnet hat. Von dortan haben wir die Fahrt auf Laura-Bruce, einem 50 Jahre alten Gaffelsegler, fortgesetzt. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Bei all dem Pech, hatten wir mit den Eignern groesstes Glueck. Die 12 Tage auf See mit Doug, Rosie und Charlie taten uns sehr gut. Wir wurden ein auf einander abgestimmtes Team und wohl die dicksten Freunde, die man mitten auf dem Atlantik treffen kann. Die "Laura-Bruce" ist auf dem Weg nach Neuseeland.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir werden noch ein paar Tage auf Barbados bleiben und dann den Rueckflug nach Deutschland antreten.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir haben alles was wir hatten verloren und leider war unser Schiff gegen eine solche Havarie nicht versichert. Also fangen wir nochmal ganz von vorne an. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Und das mit dem Anfang nehmen wir morgen schon ganz ernst: Wir werden morgen, am 23. Januar 2004 hier auf Barbados heiraten!! .. und irgendwann fliegen wir auch mal nach Sydney!!! Wir freuen uns, wenn Ihr alle auch morgen in Gedanken ein wenig bei uns seid. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Leider geht auch fuer Euch diese schoene Reise nun zu Ende.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ein paar spezielle Gruesse an die lieben Leute, die wir auf dieser Reise kennengelernt haben:&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Tina &amp;amp; Rainer   "Pimo II"&lt;br /&gt;&amp;#10;Tina &amp;amp; Peter     "Running Dear"&lt;br /&gt;&amp;#10;Horst               "Jandreso"&lt;br /&gt;&amp;#10;Elke &amp;amp; Arni       "Prima Vera"&lt;br /&gt;&amp;#10;Inge &amp;amp; Josef     "Marou"&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;.... und all die anderen....&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir sehen uns auf Norderney!!!&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 22 Jan 2004 17:05:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://interess.antville.org/stories/663176/</guid>
      <dc:creator>ilja</dc:creator>
      <dc:date>2004-01-22T17:05:00Z</dc:date>
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      <title>Tarrafal-Sao Nicolau- Kapverden</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/635813/</link>
      <description>Heute nur einen kurzen Bericht, da der Computer so das langsamste technische Geraet der Welt ist. &lt;br /&gt;&amp;#10;Wir sind vor 3 Tagen von Sal durch die Nacht nach Sao Nicolau gesegelt und liegen hier hinter einer Mole vor Anker. Der Nachttoern war sehr entspannt und bei der Ansteuerung der Insel wurden wir von 8-9 Windstaerken ueberrascht, die Genua schnell geborgen und die letzten 3 Seemeilen ging es dann unter Motor in die Ankerbucht. Da die Ankerbucht unmittelbar vor einem grossen Berg liegt, haben wir seitdem wir hier sind mit schweren Fallboen zu kaempfen. Die Windspitze, welche Josef mit seinem Windmesser gemessen hat, lag bei 50 Knoten, das entspricht 10 Windstaerken oder 90 km/h. Soviel Wind braucht kein Mensch und keine Yacht am Ankerplatz. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute haben wir Wasser an einer Bunkerstation bekommen und wir sind mit gut 250 Litern bestens ausgeruestet fuer die naechste Etappe nach Martinique. In 2-3 Tagen werden wir die Kapverden verlassen und uns auf den Toern von 2200 Seemeilen, das entspricht ca. 3.900 km, begeben. Leider ist der Rechner zu langsam, um Fotos auf die Seite zu laden, oder gar Emails zu versenden. Dies werden wir von der anderen Seite des Atlantiks dann nachholen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Hier in Tarrafal ist es von der Versorgung her noch schlechter als auf Sal. Hier gibt es nix und davon ganz viel.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Wettervorhersage fuer die naechste Zeit sieht sehr gut aus, der Passat ist zurueckgekehrt und die Winde stehen so, dass wir zwischen 18 und 24 Tagen die andere Seite erreichen sollten. Es kann immer noch die grosse Flaute eintreffen, was wir nicht hoffen, aber man weiss ja nie. Also macht Euch keine Sorge, gerade unsere Eltern, falls das Telefon nicht direkt nach 24 Tagen klingelt!! &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Jetzt werden wir Euch allen, wo auch immer Ihr Euch befindet, einen guten Rutsch in das Jahr 2004 wuenschen und hoffen, dass Ihr uns in Gedanken mit besten Wuenschen und viel Glueck ueber den Atlantik begleitet. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Bis naechstes Jahr !!!&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 30 Dec 2003 14:58:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://interess.antville.org/stories/635813/</guid>
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      <dc:date>2003-12-30T14:58:00Z</dc:date>
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      <title>Sal - Kapverdische Inseln</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/631846/</link>
      <description>Na also, wir haben ein Internet-Cafe gefunden und uns mal wieder bemueht Euch ein wenig Spass zu bereiten!&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute ist Dienstag, der 23. Dezember 2003, und wir liegen noch mit "Sydney" in der Ankerbucht von Palmeira auf Sal / Kapverdische Inseln.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Aber fangen wir erstmal von vorne an:&lt;br /&gt;&amp;#10;Unseren letzten Abend in Las Galletas haben wir mit Sandra und Flo von Norderney verbracht. Die beiden besuchten uns und an Bord gab es einen kleinen Abschiedsumtrunk und zum Abendessen goennten wir uns noch einmal den leckeren Burger in dem franzoesischen Restaurant "Poseidon". Es wurde Bier mit und ohne Alkohol getrunken, lecker gespeist und mal wieder sehr viel gelacht. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/flo.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Sandra und Flo fuhren zu spaeterer Stunde zurueck zu ihrem Appartement und wir statteten am letzten Abend Elke und Arnie noch einen letzten Besuch ab. Am naechsten Morgen, Dienstag, den 09.12.2003 lichteten wir unsere drei Anker und legten uns noch fuer ein paar Stunden zum Aufraeumen und Verstauen der Anker und des Dinghis zu Arnie ins Paeckchen. Wir wurden versorgt mit Kaffee, frisch gepresstem O-Saft und einer Portion Chili fuer den ersten Abend auf See. Wir haben uns beim Anblick des Chilis schon in Gedanken vorgestellt, wie sich das wohl aussenbords macht. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir konnten am Abend vorher Sandra und Flo noch ueberreden uns aus dem Supermarkt einige Sachen mit dem Mietwagen zu bringen und so waren sie genau wie auf Norderney zum grossen Abschied da. Florian hatte sich fuer diesen Anlass extra etwas chique gemacht:&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/hose.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Gegen 14.00 Uhr Ortszeit verliessen wir die Bucht von Las Galletas mit vielen schoenen Erinnerungen, mit Gedanken an Menschen, die wir kennengelernt haben und neugierig auf das was vor uns liegt. Bei schwachen Winden fuhren wir mit Genua und Gro&amp;szlig;segel auf einem Kurs von SSW. Fuer die Strecke von 760 sm (ca. 1400 km) benoetigten wir 7 Tage und 20 Stunden. Dieser Toern hat Spass gemacht, der Wind blies konstant mit 3-4 Windstaerken aus NO und die Wellen waren nicht unangenehm. Falls Ihr Euch schon gefragt hat, wie ist wohl den beiden das Chili bekommen, es hat hervorragend geschmeckt und es wurde nichts an Neptun geopfert. Auch zu unserer Ueberraschung blieb die kollossale Seekrankheit auf dieser Reise aus. Ganz im Gegenteil, wir kochten leckerste Sachen und teilten uns sogar zum Sonnenuntergang am 3. Advent eine Dose Bier. Keine Nebenwirkungen!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/rot.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Tage vergingen wie im Fluge und unsere Etmale (das sind die gesegelten Meilen in 24 Stunden) lagen immer um die 100 sm. Am Mittwoch, den 17.12.2003 hiess es um 09.00 Uhr morgens "Land in Sicht". Um 11.30 Uhr waesserten wir unseren Freund Bruce und er grub sich in Windeseile in den Sandboden der Ankerbucht von Palmeira. Wir fanden hier eine ruhige mit tuerkisklarem Wasser gefuellte Ankerbucht vor. Wassertemperatur liegt bei 23-24 Grad und die Luft weht uns mit 28 Grad um die Nase. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/ski.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Leider war dies am Abend auf See, wie das Foto oben zeigt, nicht immer der Fall. Wenn man den ganzen Tag in der Sonne gesegelt ist, wurde es am Abend ganz schnell ganz schoen kalt (20 Grad). Aber jetzt sind wir ja hier.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;In der Ankerbucht lagen als wir ankamen Tina und Peter von der "Running Dear", die wir schon aus Spanien kannten und so bekamen wir die wichtigsten Informationen ganz schnell mitgeteilt. Und so machten wir uns noch am gleichen Tage auf und klarierten bei der lokalen Polizei ein und lernten dabei Karl-Heinz kennen, der hier einen Stuetzpunkt fuer den Trans-Ocean-Verein betreibt. Er hat uns und andere deutsche Segler, die auch gerade hier erst angekommen waren, bei den Behoerdengaengen begleitet und war uns eine grosse Hilfe. Danach folgten die fuer uns ueblichen Dinge nach einem laengeren Toern: Aufraeumen, ein wenig putzen, das Ankerbier und lange, lange schlafen. Am naechsten Tag erkundeten wir die Insel mit einem Aluguer, das sind offene Jeeps mit der Funktion eines Sammeltaxis. Die Fahrt brachte uns ueber Schotterpisten nach Santa Maria in den Sueden der Insel, wo man einen traumhaften tuerkisenen Sandstrand findet, wo aber auch die ersten Hotelbauten mit All-inclusive-Touristen aus dem Sand wachsen (Foto wird nachgeliefert). Die Ankerbucht dort in Santa Maria war leider zu bewegt und so entschieden wir uns noch ein paar Tage in Palmeira zu bleiben. In der Nacht von Freitag auf Samstag setzte dann morgens um 02.30 Uhr ein Seegang, entstanden durch den Teufel, ein und lief in unsere gemuetliche Bucht. Von dem 4-5m Swell aus dem Atlantik erreichten immerhin noch 1,5 m die Ankerbucht. Dieses Geschaukel machte ein Schlafen unmoeglich. Die gut 20 Schiffe hier in der Bucht tanzten durch die Wellen und zum Morgengrauen verholten wir "Sydney" etwas weiter hinter die Mole und hofften auf ruhigeres Wasser. Kurz nach dem Verholen konnten wir ein franzoesisches Schiff, welches vorher unweit neben uns gelegen hat, vor Anker in einer brechenden Welle sehen. Den Leuten der gesamten Bucht blieb der Atem stehen. Der Eigner wurde mit dieser Welle dann auch wach (unglaublich wie tief Franzosen schlafen koennen) und verholte dann ebenfalls hinter die Mole.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/swell.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Seit gestern hat sich das Wasser wieder beruhigt und wir liegen alle ruhig und geschuetzt in dieser traumhaften Bucht. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/palmeira.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir haben uns entschieden, ueber die Weihnachtstage hier zu bleiben und den Heiligen Abend mit Inge und Josef von der "Marou" und anderen deutschen Seglern zu verbringen. Wenn die Wetterprognosen und der Passatwind uns wohlgesonnen sind, werden wir nach Weihnachten zu der Insel Sao Nicolau segeln und dort, wenn es uns gefaellt, auch noch Silvester verbringen. Sao Nicolau ist im Gegensatz zu Sal eine sehr gruene Insel und wir koennen dort unsere Wasservorraete auffuellen und frische Sachen wie Obst und Gemuese fuer die Atlantikueberquerung noch einkaufen. &lt;br /&gt;&amp;#10;Die Versorgungsmoeglichkeiten hier auf den Kapverden sind nicht wie in Deutschland, manche Sachen gibt es nur an einzelnen Tagen, wie Brot zum Beispiel. Fisch dagegen gibt es immer, ueberall und in allen Ausfuehrungen.&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Kapverdianer sind ein freundliches und immer gut gelauntes und hilfsbereites Volk. In den Strassen hoert man aus jedem 2. Haus laute Musik und die Leute tanzen und haben immer ein Laecheln auf den Lippen, auch wenn es ihnen nicht immer dabei gut geht. Da sollten wir uns ein Beispiel dran nehmen. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Und jetzt wollen wir, Ilja &amp;amp; Stefan, Euch allen, die ihr fleissig unsere Seite lest, ein frohes Weihnachtsfest wuenschen. Leider funktionieren unsere deutschen Handys hier nicht und das Telefonieren aus einer Telefonzelle ist nicht zu bezahlen. &lt;br /&gt;&amp;#10;Dazu kommt dann leider noch ein Problem mit unserer E-Mail Adresse, wir koennen unsere Post lesen aber keine an Euch verschicken. Danke fuer die vielen Mails zu Weihnachten!&lt;br /&gt;&amp;#10;Deshalb bitten wir Sina und Manfred diesen Reisebericht auszudrucken und so schnell wie moeglich dem Weihnachtsmann mitzugeben, das dieser unsere Eltern zu Weihnachten erreicht.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Also Mutti und Rusty und Mama und Papa, wir beide wuenschen Euch ein schoenes Weihnachtsfest und wir sind in Gedanken bei Euch. Fuehlt Euch ganz fest gedrueckt!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="304" width="400" src="/static/interess/images/Weihnachten.jpg" border="0" /&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 23 Dec 2003 17:51:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://interess.antville.org/stories/631846/</guid>
      <dc:creator>ilja</dc:creator>
      <dc:date>2003-12-23T17:51:00Z</dc:date>
    </item>
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      <title>Sal - Kapverdische Inseln</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/626837/</link>
      <description>Wir sind gestern nach 7 Tagen auf See angekommen!!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ein kurzes lebenszeichen von uns von der Insel Sal.&lt;br /&gt;&amp;#10;In ein paar Tagen folgt der ausfuehrliche Bericht und natuerlich ein paar schoene Fotos. Die Infrastruktur hier muss erst noch erkundet werden. Waren schon mal sehr ueberrascht, ueberhaupt ein Internetcafe gefunden zu haben. Hier ticken die Uhren noch etwas anders. Jede Form der Kommunikation ist hier sehr teuer (1:45 Min. telefonieren nach Deutschland kostet 7,70 Euro!!.. dies nur kurz zum Verstaendnis fuer unsere lieben Eltern).&lt;br /&gt;&amp;#10;Es geht uns praechtig.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Bis in ein paar Tagen....&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 18 Dec 2003 18:11:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://interess.antville.org/stories/626837/</guid>
      <dc:creator>ilja</dc:creator>
      <dc:date>2003-12-18T18:11:00Z</dc:date>
    </item>
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      <title>Las Galletas zum letzten Mal...</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/611656/</link>
      <description>Wir schreiben heute, um uns von den Kanarischen Inseln, insbesondere von Teneriffa zu verabschieden. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Fuer den morgigen Dienstag haben wir unsere Abreise festgelegt und greifen die fuer uns mal wieder neue, laengste Strecke von gut 800 sm (ca. 1.500 km) Richtung Kapverden an.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Eigentlich wollten wir schon letzte Woche los, aber die liebe Mutter Natur wollte uns suedliche kraeftige Winde und ungemuetliches Wetter bringen. Ausserdem kuendigten sich Sandra und Florian per Email fuer den letzten Dienstag an und so kam die falsche Windrichtung zum richtigen Zeitpunkt.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die beiden uebernachteten 2 Naechte bei uns an Bord, wir waren zusammen surfen, essen und hatten viel Spass.&lt;br /&gt;&amp;#10;Auch morgen werden die beiden hoffentlich winkenderweise wie auch schon auf Norderney, an der Mole stehen und uns verabschieden.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir sagen hasta luego zu den Islas Canarias, wir hatten eine sehr schoene Zeit hier mit vielen netten Leuten und freuen uns auf das naechste Ziel und werden natuerlich von dort aus wieder berichten.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Euch allen eine schoene Adventszeit und viele nette emails fuer uns!!!!&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 08 Dec 2003 15:59:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://interess.antville.org/stories/611656/</guid>
      <dc:creator>ilja</dc:creator>
      <dc:date>2003-12-08T15:59:00Z</dc:date>
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      <title>Las Galletas. Es war einmal...</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/595225/</link>
      <description>Bruce. Dieser Name beschaeftigte uns mehr oder weniger die letzte Woche. Nachdem wir von Bruce hoerten, waren wir noch etwas skeptisch, ob wir ihn wirklich moegen wuerden. Und heute koennen wir sagen, Bruce ist zu unserem besten Freund geworden. Von Bruce hoerten wir in ausfuehrlicher Schilderung zum ersten Mal von Arni. Arni ist ein Kanadier, 64 Jahre jung und gluecklich verheiratet mit Elke aus Frankfurt. Ihr Schiff "Prima Vera" segelte lange Zeit in der Karibik und dann ueber den Atlantik nun auch hier in den kanarischen Gewaessern. Wir erzaehlten ja schon, dass wir fuer 2 Naechte neben Arni und Elke im Paeckchen ankerten und im Laufe der Zeit ist so etwas wie eine kleine Freundschaft entstanden und die Nachbarschaft wird wie folgt von allen Seiten, denn das hollaendische Paar von "Rhea" gehoert zum engen Nachbarschaftskreis dazu, gepflegt:&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;- Benzin von Tankstelle mitbringen&lt;br /&gt;&amp;#10;- gegenseitig fuereinander kochen&lt;br /&gt;&amp;#10;- morgentlicher Baguettedienst&lt;br /&gt;&amp;#10;- abendlicher Muelldienst&lt;br /&gt;&amp;#10;- gemeinsame Baeder&lt;br /&gt;&amp;#10;- Literaturaustausch&lt;br /&gt;&amp;#10;- Informationsaustausch&lt;br /&gt;&amp;#10;- Wetteraustausch&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;... nicht zuletzt der Ankeraustausch und die gegenseitige Hilfe bei naechtlichen Ankermanoevern.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Das lange, ausfuehrliche und spannende Gespraech ueber Bruce fand an Bord der "Prima Vera" am Abend des Geburtstags von Arni statt. Mit einem kleinen Geschenk und Bier nebst Wein im Schlauchboot fuhren wir zu unseren Nachbarn, um ausgelassen zu feiern. Es war, wie man so nett sagt, ein geselliger Abend (singen, trinken, essen, lachen, viel lachen...) bei dem Marcel, der uns fuer eine Woche besucht hat, auch dabei war. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/arni.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Bruce, wie Arni sagte, handelt es sich bei ihm, um einen schweren Jungen. Hier auf Teneriffa, waere er nicht leicht zu finden, er erzaehlte aber von Insidertips, die uns zuerst nach Los Christianos in den Sueden fuehrten. In einer dunklen und versteckten Gasse, entdeckten wir ihn zum ersten Mal. Er sah gut aus, er war kraeftig gebaut, Muskeln aus Stahl, und eine gesunde Farbe. Das Problem war, die Konditionen stimmten nicht. Mit unserem Mietwagen, den wir uns mit Marcel fuer drei Tage geliehen hatten, fuhren wir ueber die Autobahn in den hohen Norden der Insel in die Hauptstadt Santa Cruz. Der zweite Insidertip, dem wir gefolgt waren, war ein Volltreffer. Unser Kontakt war ein Experte und liess mit sich handeln. Da lag er nun vor uns, diie Haltekraft in Person, 15 kg schwer, allerfeinstes Stahl und mit einer Kette, die einiges versprach. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/bruce.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Unser neuer Bruce-Anker ist eine Granate. Da in den letzten Tagen die Windrichtungen an unserem Ankerplatz hier in Las Galletas fast taeglich wechselten, und wir hier in dieser engen aber schoenen Bucht mit Bug- und Heckanker liegen muessen, kam es oft zu Ankermanoevern, da bei drehenden Winden gerne einer von ihnen mal rutscht. Mit Bruce hat sich das geaendert. Bruce graebt sich mit seinen Krallen in den sandigen Boden und man fuehlt sich an seiner Kette wie in Gottes Scho&amp;szlig;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Am Morgen nach dem Geburtstag fuehlten sich die Gaeste und die Gastgeber wie man sich nach solch einem Abend zu fuehlen hat. Nach unserer kurzen Aufforderung aus dem Wasser heraus, sprangen alle ueber Bord und bekaempften in den Fluten unsere Kopfschmerzen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/bad.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Nach dem kollektiven Planschen fuhren wir drei mit dem Mietwagen auf den "Pico del Teide". Dieser Berg ist mit etwa &lt;br /&gt;&amp;#10;3.700 m der hoechste Spaniens und bietet Fauna und landschaftliche Gegensaetze von einem anderen Stern. Wir fuhren hinauf durch Tannenwaelder und erreichten nach einer Zeit das Hochplateau, die Canadas, oder auch als Mondlandschaft bezeichnet.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/mond.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Fahrt ging weiter um den Vulkankegel herum,&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/teide1.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;durch das Orotava-Tal an die Nordseite der Insel nach Puerto de la Cruz, weiter zum Drachenbaum und zu einer kleinen Staerkung nach Garachico. Der Rueckweg fuehrte uns noch in den Hafen von Los Gigantes und dann ueber Los Christianos zurueck in unsere Ankerbucht vor Las Galletas. Mit dem Mietwagen erledigten wir dann noch einige Einkaeufe, fuellten unsere Gasflasche und zeigten Marcel El Medano, wo wir wie berichtet, einige Tage geankert hatten. Der naechste Tag bescherte uns wenig Wind, die Anker hielten und Arni konnte sich ueberreden lassen, uns mit seinem wirklich kraeftigen Dinghi ein wenig auf dem Longboard durchs Hafenbecken zu ziehen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/longboard.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Tage mit Marcel vergingen wie im Flug, wir hatten jede Menge Spass, einige gesellige Abende und den Gewinner des Kniffel-Turniers, welches wir ueber die ganze Woche abends ausgespielt haben: STEFAN, 4069  (Nein, nicht Du, Marcel, 3620!). &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Am Sonntag Morgen entdeckten wir neben uns "Ilsebil" mit Marei und Jens. Ebenfalls von Norderney. Da die beiden auf dem Weg nach La Gomera waren, blieben sie nur eine Nacht. Wir sa&amp;szlig;en zusammen und erzaehlten von unserer Reise auf die Kanaren. Am gestrigen Montag verabschiedeten wir uns von den beiden. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Marcels letzter Abend hier an Bord entwickelte sich immer mehr zu einem Junggesellenabschied. Weil man sich fuer besondere Anlaesse gerne mal nett zurecht macht,  dachten wir, Stefan braeuchte mal wieder einen Haarschnitt. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/haare.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Da man dieses mit Freunden feiert und wir wahrscheinlich keine mehr treffen werden, bis wir hoffentlich und mit viel Glueck irgendwann Sydney erreichen, nutzten wir Marcel als Freund und zwangen ihn, mit uns zu trinken. Wir brauchten aber nicht viel Ueberredungskunst und Marcel lief zur Hoechstform auf.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/marcel.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Da wir und unsere Nachbarn seit einigen Tagen an unseren Choreographien fuer das morgentliche Wasserballett hart arbeiteten, entschlo&amp;szlig; sich Ilja zu einem Trockentraining.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/ilja.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir trommelten auf unserer Bongo, klapperten mit allem, was wir so fanden und waren ein geniales, aufeinander abgestimmtes Orchester.&lt;br /&gt;&amp;#10;Ein sehr schoener Abend, vielleicht unser Junggesellen-/gesellingen-Abschied.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute Morgen hat Marcel uns wieder verlassen, die Bratkartoffeln und den Ketchup hat er hier gelassen und hatte hoffentlich genauso viel Spa&amp;szlig; wie wir in dieser Woche.&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir werden uns in den naechsten Tagen auf das naechste Stueck unserer Reise vorbereiten. Wenn im Laufe der naechsten Woche bis 10 Tagen die Wetterbedingungen stimmen, werden wir Teneriffa verlassen und unseren Kurs auf Sal auf den Kapverden absetzen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Und so geht auch heute wieder einer dieser schoenen Tage zu Ende, wir werden gleich zu Arni und Elke rueber rudern, gibt lecker Suppe und gemeinsam den Sonnenuntergang genie&amp;szlig;en.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/rhea.jpg" border="0" /&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 25 Nov 2003 19:31:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://interess.antville.org/stories/595225/</guid>
      <dc:creator>ilja</dc:creator>
      <dc:date>2003-11-25T19:31:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>...noch immer in Las Palmas...</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/566696/</link>
      <description>&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/Hotte.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Horst allein mit "Jandreso" auf dem Weg in die Karibik.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/Fluchzeuch.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Touri-Bomber im Anflug auf Lanzarote.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/LasPalmasAnker.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Sydney" vor Anker in Las Palmas.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Da sind wir wieder und immer noch.  &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Haben vor ca. 2 Stunden den Versuch gestartet, Gran Canaria zu verlassen und Kurs auf El Medano/Teneriffa zu nehmen.  Die Vorhersage unseres hollaendischen Nachbarn, dass fuer die Kanaren 4-5m Welle gemeldet sind, wollten wir eigentlich ignorieren. Als wir um die schuetzende Mole des Hafens herausfuhren, wurde uns das ganze Ausmass dieser Vorhersage direkt vor dem Bug praesentiert. Die Wellenvorhersage vom Navtex hat um keinen cm uebertrieben. Nachdem wir zweimal richtig auf die Seite gelegt wurden und unten im Salon sich alles von alleine aufgeraeumt hat, beschlossen wir spontan, dass Las Palmas einen geschuetzten Hafen hat, in den wir wieder zurueckkehren wollen. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir haben unseren alten Ankerplatz wieder eingenommen und informieren uns jetzt im Internet ueber die Wellenhoehe fuer die naechsten Tage.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir werden morgen wieder versuchen die naechste Insel anzulaufen und bei zu grosser Bewegung im Wasser mal wieder Las Palmas besuchen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Hasta luego...&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/CanterasL.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;"Playa de Las Canteras", der Strand von Las Palmas.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sat, 01 Nov 2003 17:01:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://interess.antville.org/stories/566696/</guid>
      <dc:creator>ilja</dc:creator>
      <dc:date>2003-11-01T17:01:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Corralejo-Gran Tarajal-Puertito und Las Palmas/Gran Canaria</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/564478/</link>
      <description>Da sind wir wieder!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute schreiben wir Euch aus dem hektischen, ueberfuellten, lauten, aber doch netten Las Palmas auf Gran Canaria.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Seit unserem letzten Bericht aus Corralejo haben wir  natuerlich wieder einiges erlebt. Nachdem wir eine Nacht und einen Tag vor Anker in der steinigen Bucht vor den Steganlagen von Corralejo lagen, hat uns seine Majestaet von und zu Hafenmeister es dann doch gestattet, am Steg festzumachen, was bei Sued-West-Winden sehr von Vorteil war. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir hatten bis zum Festmachen 4- oder 5-mal seine Majestaet nach einem Liegeplatz gefragt und obwohl der Hafen offensichtlich noch freie Plaetze hatte, gab es die Antwort mit seinem einzigen englischen Wort : "Full" !!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Warum auch immer, auf einmal ging es, wir kamen in diese doch so volle Marina. Bei Gespraechen mit spanischen und hollaendischen Seglern stellte sich heraus, dass seine Majestaet einfach den falschen Job hat und ueberhaupt nicht auf auslaendische Segler steht. Nachdem wir dann fuer eine weitere Nacht zahlen wollten und seine Majestaet uns die Gebuehr fuer 2 Naechte abziehen vermochte, wurde kurz im koeniglichen Buero kraeftig diskutiert und wir brauchten die Nacht nicht zu bezahlen. Nein, nicht wie Ihr denkt, weil er uns so gut leiden konnte, kurzum, er hat uns rausgeschmissen!! UNS!?! (am naechsten Tag erfuhren wir, dass an dem Tag noch andere gehen durften)&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;So machten wir uns am Freitag frueh auf nach Gran Tarajal, etwa in der Mitte von Fuerte an der Ostkueste. Da fuer die naechsten Tage schon wieder Sued-West-Wind-Lage gemeldet war, liessen wir uns dort haeuslich nieder. Wir bekamen einen Platz an der neuen Steganlage, der Ort war sehr ruhig, abseits jeden Trubels, mit einem schoenen langen Sandstrand. 4 Tage verbrachten wir in diesem Hafen mit Seglern aus ganz Europa und genossen die nette Stimmung. Das positive an diesem Hafen war in diesem Fall der Hafenmeister. Bei unseren mehrfachen Versuchen unseren Liegeplatz zu bezahlen, sagte man uns immer nur, ma&amp;ntilde;a&amp;ntilde;a, ma&amp;ntilde;a&amp;ntilde;a (heisst soviel wie: "Komm morgen wieder")!!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wie wir bei der Abreise erfuhren, hatte der Hafenmeister Urlaub und alle dort lagen fuer nix. So etwas verbessert natuerlich die Stimmung in der Seglergemeinde. Geruechte sagten, er wuerde Mittwoch zurueckkommen und komischerweise war Dienstag Nachmittag der Hauptabreisetag aller Segler. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Und so kam es, dass wir Dienstag Abend mit einigen bekannten Schiffen in Puertito, das ist der suedlichste Punkt Fuerteventuras, vor Anker lagen. Von dieser Ankerbucht kann man es schaffen, die 50 sm bis Las Palmas vor Sonnenuntergang zu erreichen. So war es auch. Mittwoch morgen um 7.00 Uhr lichteten wir den Anker und segelten mit 4-5 Bft. aus Nord nach Las Palmas de Gran Canaria. Hier liegen wir nun neben der offiziellen Marina in einer kleinen Ankerbucht mit weiteren 50 Schiffen aus der ganzen Welt. Schon ganz witzig.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Geplant ist morgen noerdlich an Gran Canaria vorbeizusegeln und einen Zwischenstop in Puerto de las Nieves an der Westkueste von GC einzulegen, um dann am Samstag nach El Medano auf Teneriffa zu segeln. Der Wetterbericht verspricht fuer die naechsten Tage konstant noerdliche Winde und so sollte es ein angenehmes Reisen und sicheres Ankern vor der Mole von El Medano werden.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Zu unserer Freude hat sich Familie Kruse (Torsten ohne "h" und Susanne vom Surf-Cafe Norderney) entschieden, ihren Urlaub in Mogan auf Gran Canaria zu verbringen. So werden wir ab naechster Woche ein wenig zwischen El Medano und Mogan hin- und hersegeln und jede Menge Spass haben (mehrmals taeglich anlegen, ablegen und wieder anlegen = mindestens 2 Anlegebier) Gibts eigentlich auch Ankerbiere?!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir werden natuerlich wieder berichten.....&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2003 14:59:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>ilja</dc:creator>
      <dc:date>2003-10-30T14:59:00Z</dc:date>
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      <title>Corralejo-Fuerteventura</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/553281/</link>
      <description>Wir sind auf Fuerte!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Haben heute morgen unseren Ankerplatz vor Playa Blanca auf Lanzarote verlassen und sind die unglaublichen 7 sm rueber nach Fuerte gesegelt. Da der Hafen von Corralejo leider ueberfuellt ist, haben wir in der an einigen Stellen sehr flachen Bucht neben dem Hafen unsere beiden Anker ausgebracht und liegen jetzt vor der netten Kulisse dieses ehemaligen Fischerdoerfchens. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Nach unserem Besuch im Veltins-Stuebchen von Marion und Horst in Puerto del Carmen standen zwei Treffen auf unserem Programm. Zu unserer Freude haben die beiden Norderneyer Heike &amp;amp; Klaus sich am Samstag vormittag bei uns gemeldet und gegen 14.00 Uhr segelten wir vor Lanzarote zu den Papagayo-Straenden. Ein kleines Picknick, etwas Schwimmen und Sonne geniessen standen auf dem Tagespunkt. Ein richtig schoener Ausflug!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Am Sonntag besuchte uns Horst, der Wirt und Betreiber des Veltins-Stuebchens morgens gegen 11.00 Uhr. Auch mit ihm unternahmen wir einen total schoenen Toern zu den Papagayo-Straenden, ebenfalls mit schwimmen und Picknick. An Land gab es erstmal einen Rieseneisbecher, sponsored by Horst, unser erstes Eis auf unserer Reise. Nee, wat lecker!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir haben uns sehr gefreut, dass diese Treffen zustandegekommen sind. Ohne die Einladung von Joerg und Baerbel haetten wir diese Leute nie kennengelernt oder getroffen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Hier in Corralejo werden wir voraussichtlich bis Mittwoch bleiben, da fuer morgen (Dienstag) schlechtes Wetter und Wind aus Sued gemeldet ist. Dann soll es nach "El Castillo" gehen und weiter die Kueste Fuertes Richtung Sueden und demnaechst heisst es Kurs auf Gran Canaria.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir halten Euch auf dem laufenden.....&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2003 19:46:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>ilja</dc:creator>
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      <title>"Veltins Stuebchen" / Puerto del Carmen</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/550270/</link>
      <description>&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/VeltinsStuebchen.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Einen Gruss aus dem "Veltins St&amp;uuml;bchen", dem ehemaligen "Hannover 1" in Puerto del Carmen auf Lanzarote !&lt;br /&gt;&amp;#10;B&amp;auml;rbel und J&amp;ouml;rg Dittmer hatten uns telefonisch in dieses Ur-Deutsche-Restaurant eingeladen, da sie es vor &lt;br /&gt;&amp;#10;Ende November nicht nach Lanzarote schaffen w&amp;uuml;rden. Da wir zu diesem Zeitpunkt schon weiter s&amp;uuml;dlich sein werden, nahmen wir die Einladung gerne an! Marion und Horst, die Betreiber dieser z&amp;uuml;nftigen Gastst&amp;auml;tte versorgten uns, als w&amp;auml;ren wir ihre Kinder.&lt;br /&gt;&amp;#10;Es gab satt des Sauerl&amp;auml;ndischen Gebr&amp;auml;u namens "Veltins" (gibt es auch im Surf-Cafe), ein ordentliches St&amp;uuml;ck Fleisch und eine Menge Gespr&amp;auml;chsstoff. Heike und Klaus, ebenfalls von Norderney (Scheisse, ist die Welt klein), gesellten sich rasch zu uns in die Stammtischecke und wir l&amp;auml;stererten gemeinsam, wie es sich f&amp;uuml;r Inselbewohner geh&amp;ouml;rt, &amp;uuml;ber Gott und die Welt! Ein sehr sch&amp;ouml;ner Abend mit der Aussicht auf ein Treffen mit den Insulanern am Playa Blanca und einer von uns ausgesprochenen Einladung an Horst dem Wirt, zum Segeln am Sonntag (Ruheteg im Veltins St&amp;uuml;bchen). Wir werden berichten. &lt;br /&gt;&amp;#10;Danke B&amp;auml;rbel &amp;amp; J&amp;ouml;rg!!!&amp;#10;</description>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2003 11:12:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>ilja</dc:creator>
      <dc:date>2003-10-17T11:12:00Z</dc:date>
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      <title>Sines / Portugal  -  Lanzarote / Islas Canarias</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/546623/</link>
      <description>&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/IljaStefan1.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wie versprochen ist hier der Bericht ueber den bis jetzt  laengsten Toern unserer Segelkarriere:&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Nach unserem ersten gescheiterten Versuch, die kanarischen Inseln anzulaufen, verbrachten wir von Dienstag, dem Tag unserer gluecklichen Ankunft bis zum Sonntag die Zeit in dem malerischen Ort Sines an der portugiesischen Kueste. Unsere groesste Tagesaufgabe in dieser Zeit war es den Computerladen zwecks Blick ins Internet und den dortigen Wetterbericht aufzusuchen. Die Sued-West-Wind-Wetterlage hielt noch bis zum Freitag, den 03.10.2003 an. Verschiedenste Wetterberichte prophezeiten uns ab Samstag eine konstante Nordwindphase mit einem kraeftigen Azorenhoch an der richtigen Stelle. Wir bereiteten uns mit diesen Aussichten auf den 2. Anlauf am Sonntag, den 05.Oktober 2003 vor. Nach Ausschlafen, einer letzten Suesswasserdusche und einem ordentlichen Fruehstueck ging es gegen 11.00 Uhr auf grosse Reise.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Der Wind vor der Kueste wehte uns mit 5-6 Bft um die Ohren in die Segel. Es war unglaublich, wie sich in so kurzer Zeit eine solche Welle aus dem Norden aufbauen konnte. Bedingt durch ein kraeftiges Tief bei Irland hatten die Wogen genug Anlauf, um es uns mal so richtig zu zeigen. Etwa 40 sm vor der Kueste, weit genug vom schuetzenden und wellenbrechenden Land entfernt, trafen wir auf einen Swell von guten 3-4 m. &lt;br /&gt;&amp;#10;Wellen dieser Groesse hatten wir und unsere Maegen bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesehen. Ein zuerst flaues Gefuehl in der Magengegend steigerte sich in den darauf folgenden Stunden zu einer bei uns beiden auftretenden richtigen schweren Seekrankheit. Wir suchten uns jeder eine Seite aus, wobei einer die Luvseite erwischte und dementsprechend vorsichtig gegen den Wind kotzen (Wir entschuldigen uns fuer dieses Wort, aber man konnte dazu beim besten Willen nicht nur "uebergeben" sagen) musste. Dieses Szenario, man kotzte abwechselnd, man kotzte gleichzeitig, hielt gute 30 Stunden an. Wir versuchten verschiedenste Moeglichkeiten der Nahrungsaufnahme, damit es fuer das froehliche "J&amp;ouml;&amp;ouml;rg-Rufen" Nachschub gab. Hier an dieser Stelle muessen wir dem Schokoriegel "Mars" ein grosses Kompliment machen: Er schmeckt rauf genauso gut wie runter!!! (hinterlaesst aber boese Spuren aussenbords).&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Das Glueck waehrend dieser Schwaechephase der Sydney-Crew war es, dass der Wind konstant blies und keine Segelwechsel erforderlich waren. Das Steuern uebernahm unsere Windsteueranlage und so hatten wir alle Zeit der Welt....&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Am Mittag des zweiten Tages auf See beruhigte sich der Ozean und damit auch unsere Magengegend. Der Hunger kam zurueck und es wurden zur Feier des Tages Bratkartoffeln bereitet mit einem Tomatensalat als Vorspeise. Dieses feudale Mal wurde auch nicht Neptun geopfert.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Fuer die 590 sm von Portugal nach Lanzarote brauchten wir genau 6 Tage und 4 Stunden. Diese Zeit verging fast wie im Fluge. Vom seglerischen her war mal wieder alles dabei. Wir sind nur mit Fock, dann nur mit Genua, etwas sp&amp;auml;ter gute 20 Stunden mit Spinnaker gesegelt und hatten auch eine Phase von kollosaler Flaute, in der die Segel schlugen und wirklich kein Lufthauch zu verspueren war. Da diese wirklich kollosale Flaute in der Nacht eintrat, entschieden wir uns alles an Tuch zu bergen, das Ankerlicht anzumachen und uns treiben zu lassen. Alle 1/2 Stunde erinnerte uns der Wecker an einen Rundumblick.  Nach den 6 Stunden des Treibens setzte der erwuenschte gehoffte und vorher versprochene Nordwind wieder ein und die Fahrt ging weiter. In den Naechten war von sternenklar mit fast Vollmond bis zu Wetterleuchten in Verbindung mit Gewitter in der Naehe auch alles dabei. Dieser Toern, der fuer uns die laengste am Stueck gesegelte Strecke war, wurde nicht in einer Minute langweilig. Das Meer und der Himmel sahen zu jeder Tages- und Nachtzeit anders aus. Wir am Anfang auch! Wir vertrieben uns die Zeit mit lesen, kochen, Kniffel spielen, schlafen.....&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Am Morgen des 6. Tages, das war letzten Samstag, hiess es puenktlich zu Sonnenaufgang "Land in Sicht". Das war ein traumhafter Anblick. Es waren noch gute 25 sm bis Lanzarote, als die von Seglern so gefuerchtete und genauso gehasste schon oben genannte kollosale Flaute eintrat. Da wir bisher nur gesegelt sind und kurz vor dem Ziel waren, entschlossen wir uns, den Motor zu starten und das letzte Stueck per Dieselkraft zu schaffen. Wie es nun mal in solchen Situationen sein muss, machte unsere Starterbatterie schlapp und der Motor gab keinen Mucks von sich. Eigentlich unverstaendlich, da wir sie noch im April erneuert hatten. So eine Baumarktbatterie mag wohl das Geschaukel eines Schiffes nicht. Da lagen wir nun, das Ziel vor Augen, kollosale Flaute und keinen Saft in der Batterie. Beim Kauf des Schiffes letztes Jahr sagte uns der Voreigner nebenbei, dass in einem Fach ein Tampen liegt, mit dem man im Zweifelsfall den Motor per Hand starten koenne. Er hatte es nie ausprobiert, wir auch nicht. Stefan suchte den Tampen aus irgendeiner Ecke hervor und wickelte es um eine freie Schwungscheibe neben der Lichtmaschine, stellte den Schluessel auf Zuendung, erhoehte das Standgas ein wenig und zog wie besessen an diesem Seil. Zur allgemeinen Ueberraschung sprang unser gutes Stueck direkt beim ersten Versuch an und brachte uns so zu unserem Zielhafen Arrecife. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Um 15.00 Uhr am letzten Samstag haben wir im Hafen "Puerto Naos" in Arrecife festgemacht und was folgte??&lt;br /&gt;&amp;#10;Natuerlich das Anlegebier. Abends erkundeten wir zu Fuss die naehere Umgebung, goennten uns Burger mit Fritten und schliefen in der Nacht gluecklicher als jedes Baby. Der Sonntag wurde mit den ueblichen Aufgaben, wie Schiff von aussen putzen, von innen, Waesche waschen und DUSCHEN ausgefuellt. Gestern, am Montag haben wir den Hafen verlassen, einmal um die Liegegebuehr zu sparen und zum anderen, um diesen komischen Leuten, welche auf uns einen sehr merkwuerdigen Eindruck machten, aus dem Weg zu gehen. Wir sind 1 sm weiter suedlich in eine Ankerbucht, welche direkt vor dem Zentrum von Arrecife liegt, gefahren. Von hieraus ist es kein Problem, mit dem Schlauchboot an Land zu gehen, um einzukaufen, das Internetcafe zu besuchen oder einfach nur mal festen Boden unter den Fuessen zu haben. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir werden noch 2 oder 3 Tage in dieser Bucht verbringen und dann ganz gemuetlich die Kueste von Lanzarote Richtung Sueden absegeln und uns noch verschiedene schoene Ankerplaetze ansehen. Von Lanzarote aus soll es weiter nach Fuerte gehen, dann Gran Canaria und nach Teneriffa. Wir werden Euch weiterhin mit unseren Berichten und Fotos auf dem laufenden halten. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/Sines-Hafen.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Blick auf den Hafen von Sines.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/SA-Atlantic.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ein Sonnenaufgang irgendwo im Atlantic.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Richtung Lanzarote unter Spi...&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/anker-arrecife.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Hier und Heute mit Blick auf "JANDRESO" aus Hamm.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2003 16:17:00 GMT</pubDate>
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      <title>Lanzarote - Islas Canarias</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/545380/</link>
      <description>Ein allgemeines Hallo von der Insel Lanzarote.&lt;br /&gt;&amp;#10;Sind seit Samstag auf dieser netten Insel und haben heute ein Internetcafe gefunden, in dem wir unsere Seite aktualisieren koennen. Werden spaeter an Bord auf unserem Laptop die Berichte unserer grossen Seereise verfassen und Euch, hoffentlich lesegeil zur Verfuegung stellen.&lt;br /&gt;&amp;#10;Da wir bis Ende November auf den Kanaren verweilen werden, haben wir uns eine spanische Telefonkarte fuers Handy besorgt und unter:                             &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;0034-639991524 &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;koennt Ihr uns seit heute erreichen.&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir geben gerne Informationen ueber Wetter, Wassertemperatur, Windgeschwindigkeit/Richtung und die Stimmung bei uns an Bord.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Bis zum Reisebericht...!!!&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2003 16:50:00 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2003-10-13T16:50:00Z</dc:date>
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      <title>Informationen | Service</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/464497/</link>
      <description>&lt;ul&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.aol.de/email/index.jsp"&gt;AOL-Webmail&lt;/a&gt;-Zugang&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.arzt.de/Hyperlinks/Auskunft.html"&gt;Auskunft&lt;/a&gt; - Infos, Daten, Zahlen (Linksammlung)&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.wetterklima.de/segeln/seewetter.htm"&gt;See-Wetterberichte&lt;/a&gt; - international&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://de.weather.yahoo.com/GMXX/GMXX0257/index_c.html"&gt;Wetter Norderney&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://de.weather.yahoo.com/ASXX/ASXX0112/index_c.html"&gt;Wetter Sydney&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.sea-rescue.de/deutsch/mehrlinks.html"&gt;sea-rescue.de&lt;/a&gt; - Seenot-Rettungsdienste in aller Welt&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.gesundes-reisen.de/index2.html"&gt;Reisemedizin / Tropenmedizin&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/adressen_html"&gt;Deutsche Vertretungen&lt;/a&gt; im Ausland&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://dict.leo.org/"&gt;LEO-Deutsch-Englisch-W&amp;ouml;rterbuch&lt;/a&gt; - &amp;Uuml;bersetzungen&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.google.de/language_tools?hl=de"&gt;Google-Sprach-Tools&lt;/a&gt; - &amp;Uuml;bersetzungen&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://news.google.de/"&gt;Google-News Deutschland&lt;/a&gt; - Nachrichten (de)&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://news.google.de/news/en/au/main.html"&gt;Google-News Australien&lt;/a&gt; - Nachrichten (en)&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&lt;br&gt;&amp;#10;&lt;br&gt;Suche in &lt;b&gt;Norderney - Sydney&lt;/b&gt;:&amp;#10;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&amp;#10;&lt;form method="get" action="http://interess.antville.org/search"&gt;&amp;#10;&lt;input size="20" name="q" value=""&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;input type="submit" value="finden"&gt;&amp;#10;&lt;/form&gt;&amp;#10;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&amp;#10;Suche im &lt;b&gt;Internet&lt;/b&gt;:&amp;#10;&lt;form method="get" action="http://www.google.de/search"&gt;&amp;#10;&lt;table bgcolor="#FFFFFF"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.google.de"&gt;&lt;img src="http://www.google.de/logos/Logo_40wht.gif" border="0" alt="Google" align="absmiddle"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;input type=text name="q" size="20" maxlength=255 value=""&gt;&lt;input type="hidden" name=hl value=de&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;input type="submit" value="finden"&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&amp;#10;&lt;/form&gt;&amp;#10;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&amp;#10;Wir danken unseren &lt;b&gt;Sponsoren&lt;/b&gt;:&amp;#10;&lt;ul&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.bms24.de/" target="_blank"&gt;BMS&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.yachtzentrum-stoertebeker.de/" target="_blank"&gt;Yachtzentrum St&amp;ouml;rtebecker&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.norderney-hafen.de/" target="_blank"&gt;Norderney-Hafen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.treffpunktsegelschule.de/" target="_blank"&gt;Treffpunkt Segelschule&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.esurf.de/" target="_blank"&gt;e-surf&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;/ul&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 29 Jul 2003 20:27:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://interess.antville.org/stories/464497/</guid>
      <dc:creator>ilja</dc:creator>
      <dc:date>2003-07-29T20:27:00Z</dc:date>
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      <title>Donnerstag, 2. Oktober 2003</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/534167/</link>
      <description>&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/Nazare.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Nazare vom Wasser aus.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/Peniche.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Peniche!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/Didr.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Dieter mit seiner "CHRISTINE" und uns auf dem Weg nach Cascais.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/Cascais,Ilja.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Vor Anker in der Bucht von Cascais.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/Cascais,Anker.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;...aus einer anderen Perspektive.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2003 15:51:00 GMT</pubDate>
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      <title>Cascais - Lanzarote - 1. Versuch ! ! !</title>
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      <description>Es war am Sonntag den 28. September gegen 8 Uhr 30, eigentlich zu frueh, um an einem Sonntag wach zu sein.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die letzten Tage haben wir in der Ankerbucht von Cascais verbracht. Cascais ist ein schoener Vorort von Lissabon mit einem Yachthafen, welcher ein wenig St.Tropez-Charakter hat. Dieser Charakter ist bezogen auf die grossen Motorboote und das Geld, was dort fuer einen Liegeplatz verlangt wird. 24,70 Euro fuer eine Nacht fuer unser kleines Boot, noch Fragen !!??&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Also ankerten wir. In der Bucht gab es einen sandigen Grund und unser Anker grub sich schon beim ersten Versuch so tief ein, dass wir die naechsten Tage egal bei welcher Windrichtung sicher lagen. Wir genossen die Tage am Strand, flanierten durch die Gassen und liessen es uns gut gehen und tankten Energie fuer den bevorstehenden langen Schlag zu den Kanaren. Soweit so gut.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Zurueck zu Sonntag Morgen:&lt;br /&gt;&amp;#10;Um 08.30 Uhr hiess es also "Anker auf" und ab auf die Kanaren. Stefan versuchte im halbwachen Zustand mal eben den Anker an Bord zu holen, was sich bisher bis auf einmal (unser Ankererlebnis mit Fam. Baade vor dem Weststrand auf Norderney) noch nie als groesseres Problem herausgestellt hat. Diesmal sollte alles anders sein. Im Laufe der letzten Tage muss der Anker einiges an Gewicht zugenommen haben. Er liess sich nicht so einfach von Hand hochziehen. Stefan nahm ein massives Tau, verband dieses mit der Ankerkette und legte es auf eine Winsch, um durch eine bessere Uebersetzung unseren uebergewichtigen Anker zu lichten. Nach schweisstreibender Arbeit, als der Anker kurz vor der Wasseroberflaeche zu sehen war, stellten wir fest, er hat nicht zugenommen, sondern sich schlichtweg in einen anderen antiken verrosteten und ca. 50 kg schweren Stockanker verliebt. Die beiden hingen aneinander wie zwei sich liebende Hunde nach dem Akt. Unter Hilfe weiteren Tauwerks und logischem Denken, was zu dieser Uhrzeit nicht selbstverstaendlich ist, schafften wir es doch die beiden sich Liebenden zu trennen und endlich auf grosse Fahrt zu gehen. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Wetterberichte vom Tag zuvor, die wir aus dem Internet hatten, waren nicht eindeutig, aber versprachen zum groessten Teil noerdliche Winde. Nach dem Auslaufen trafen wir diese Winde auch an und machten zuerst unter Genua und Gross, spaeter dann mit Spi und Gross im Schnitt gute 6 kn Fahrt auf dem angelegten Kurs. Wir waren happy und euphorisch aufgrund dieser guten Verhaeltnisse und rechneten uns fuer die vor uns liegenden 620 Seemeilen eine gute Zeit aus und traeumten vom Samstag Abend auf Lanzarote.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;An dieser Stelle moechten wir den Nichtseglern unter Euch mal kurz einen Eindruck ueber Entfernung und Geschwindigkeit beim Segeln geben.&lt;br /&gt;&amp;#10;620 Seemeilen sind in Kilometern ca. 1.150. Das entspricht der Luftlinie z. B. von Norderney bis Marseille am Mittelmeer. In der Seefahrt wird bei Geschwindigkeit von Knoten gesprochen, das sind Seemeilen pro Stunde. Wenn wir also 5 Knoten fahren, entspricht das 5 sm in der Stunde. Das x 1,852 sind ungefaehr 9 km/h. Wenn man ueberlegt, dass am letzten Samstag beim Berlin-Marathon einer die 42,195 km in 2:04 Stunden gelaufen ist, ist Segeln ganz schoen gemuetlich.&lt;br /&gt;&amp;#10;Kleine Rechenaufgabe fuer Euch: Wieviele Tage wuerden wir brauchen mit einem Schnitt von 4 kn ???!!!! &lt;br /&gt;&amp;#10;Loesung per Email.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Zurueck zu Sonntag. Der noerdliche Wind wurde kurz nach Sonnenuntergang mehr und mehr zu einer schwachen Brise, bis er dann gegen Mitternacht voellig einschlief. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir gute 60 sm hinter uns und hofften, dass diese Flaute nicht 9 Stunden lang halten wird. Sie tat es aber. Die Nacht ueber trieben wir ueber den "Bodensee". Wir hatten es uns als Ziel gesetzt auf die Kanaren zu segeln und machten deshalb trotz einem Strom, der uns zurueckversetzt hat, nicht den Motor an. Wir haben ja Zeit. Wir schliefen abwechselnd, genossen die Ruhe und freuten uns auf das vor uns liegende.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Am Montag Morgen, etwa 09.00 Uhr, nach den schon erwaehnten 9 Std. Flaute, setzte eine Brise aus Sued-West ein. Sued-West war aber auch die Richtung, in die es nun mal gehen sollte. Es dauerte nicht lange und diese Brise vertrieb die Sonne und entwickelte sich zu einem erst angenehmen Segelwind, dann zu unserem ersten Starkwindtraining. In 3 Stunden wurden diverse Aktionen zur Segelverkleinerung durchgefuehrt, bishin zur kleinen Fock und zweifach gerefftem Gross. Mit dem Wind stiegen auch die Wellen und das Kreuzen wurde ganz allmaehlich zu einer recht ungemuetlichen Angelegenheit. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Der Luftdruck sank in 2 Std. um 8 mbar, was auf eine Wetterverschlechterung hinweisen sollte. Der mittlerweile waagerecht fliegende Regen bestaetigte uns in dieser Annahme. Nachdem wir mehrere Stunden gegenan gegangen sind und sich die Sache als nicht wirklich sinnvoll herausstellen sollte und nebenbei der Luftdruck weiterhin rasant in den Keller ging, haben wir abends nach langen Ueberlegungen den Entschluss gefasst, zurueck an die portugiesische Kueste abzulaufen. Der Wind hatte mittlerweile konstante 7 Windstaerken erreicht und wir fuhren nur unter Fock mit guten 6 kn die Wellentaeler hinunter. Die Nacht war ungemuetlich mit vielen Regenschauern und einer immer groeber werdenden See. Als gegen Morgen, es war noch dunkel, und wir befanden uns mitten im Verkehrstrennungsgebiet (dort, wo die richtig grossen Poette wie auf einer Autobahn von Nord nach Sued fahren) auf dem "Mittelstreifen", versagte dummerweise unsere Batterie und es ging unbeleuchtet im Zick-Zack-Kurs vorbei an den Grossen. Solarzellen brauchen halt Sonne!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Als Ausweichhafen hatten wir uns Sines ausgeguckt. Erst wurde ueber Lagos nachgedacht, aber aufgrund des vielen Verkehrs an der Kueste, einem nicht ungefaehrlichen Cap und der wirklich sehr eingeschraenkten Sicht, wurde dieser Hafen ausgelassen. Zur Begruessung zurueck am Festland gab es auf den letzten 5 sm ein Gewitter, unser erstes auf See, mit Blitz und Donner und Starkregen von einem anderen Stern. Wir erreichten den Hafen irgendwann Dienstag zwischen 10 und 11 Uhr morgens. Freundliche Segler, die uns einlaufen sahen, standen schon am Steg, um unsere Leinen anzunehmen und wollten natuerlich wissen, wo wir bei diesem beschissenen Wetter herkommen. Was wir bis hierhin nicht wussten, es hatte sich ein sattes Tiefdruckgebiet vor der portugiesischen Kueste entwickelt und mehrere Yachten lagen schon im Hafen, um dem schweren Wetter aus dem Weg zu gehen. Wir nun uebergluecklich auch.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Der Hafen von Sines liegt 58 sm suedlich von unserem urspruenglichen Startort Cascais entfernt. Wir brauchten fuer diese Strecke gute 48 Stunden, weil wir ein grosses Dreieck gesegelt sind und nicht zuletzt, weil es uns in der anfaenglichen Flaute mit dem Strom zurueckversetzt hat. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute ist Donnerstag und das Wetter hat sich noch nicht wirklich gebessert. Die Wolken haengen tief, der Regen kommt in regelmaessigen Abstaenden waagerecht dahergeflogen und der Wind hat sich auf konstante 7 Windstaerken aus Sued-West eingependelt. Wir sind wirklich gluecklich hier zu sein und die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Die Wettervorhersage im Internet hat fuer Samstag eine laengere Nordwindphase versprochen. Das Azorenhoch wandert wieder auf seinen Platz, das Tief loest sich auf und alles deutet auf gute Umstaende fuer unseren 2. Versuch hin. Wenn die Vorhersagen so bleiben, werden wir Samstag die Sache nochmal in Angriff nehmen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Vielleicht sollte es ein Zeichen sein mit dem 2. Anker in Cascais!?! Man weiss es nicht, man weiss es nicht.....&lt;br /&gt;&amp;#10;Etwas Aberglaube schadet nie.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2003 15:42:00 GMT</pubDate>
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    </item>
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      <title>Baiona - Viana do Castilo(P) - Leixoes(P) - Figuera da Foz(P) - Nazare(P) - Peniche(P)</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/520123/</link>
      <description>Nein, wir haben Euch und unsere Homepage nicht  vergessen!&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute ist Samstag, der 20. September 2003 und wir liegen im Hafen der Halbinsel Peniche, so ziemlich der westlichste Punkt Portugals. Jetzt wollen wir erst mal erzaehlen, wie die letzten Tage so verlaufen sind:&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Am Donnerstag, den 11.09.2003 haben wir den Hafen von Baiona vormittags verlassen, mit dem guten Vorsatz die naechsten zwei Tage durchzusegeln, um bis nach Lissabon zu kommen. Dieser Vorsatz war nach guten drei Stunden bei flachstem Wasser und weniger als O Windstaerken ueber den Haufen geworfen. Die Windaussichten, welche uns der Hafenmeister noch in Spanien offenbart hatte, sollten wohl wirklich eintreffen. Er sprach von eben diesen null Windstaerken. Spontan wie wir sind, haben wir erst mal Lissabon gestrichen und liefen am Abend des gleichen Tages den Hafen von Viana do Castilo in Portugal,unserem sechsten Land an.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Mal wieder eine neue Erfahrung fuer uns, da der Hafen etwa zwei Meilen oberhalb einer Flussmuendung lag. Zu unserem Glueck stand dieTide gut,so dass dieser Fluss mit dem auflaufenden Wasser entgegengesetzt seiner eigentlichen Fliessrichtung eine Stroemung hatte. Da wir beide noch nie in Portugal waren, waren wir doch sehr gespannt, was uns in diesem Land so erwarten wird. Beim Einsteuern in den Hafen winkte uns mal wieder ein freundlicher Hafenmeister, welcher zu unserer Ueberraschung sehr gutes Englisch sprach und wies uns direkt einen Liegeplatz am Steg zu. Es folgte das uebliche, Anlegebier, Ortserkundung zu Fuss, wobei wir feststellten, dass Portugal sehr sauber und freundlich ist und obendrein ein nettes Preisniveau hat, wie sich in den folgenden Haefen bis hier nach Peniche herausgestellt hat. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Am naechsten Morgen, Freitag den 12.09.2003 (die Geburtstagsmail hatten wir vorher vorsichtshalber schon in Auftrag gegeben, welche von unserer groessten Internethilfe &lt;a href="http://ppt.antville.org"&gt;Jorge&lt;/a&gt; puenktlich ins Netz gestellt wurde) verliessen wir zeitig den Hafen von Viana d.C. hoechst motiviert, heute auf See den passenden Wind zu finden und vielleicht doch weiter zu kommen, als bis zu dem Hafen von Leixoes, welchen wir am gleichen Abend leider unter Motor anlaufen mussten. Die Wettervorhersage, welche wir von einem Portugiesen zuvor erhalten hatten, und zwar Hitze ueber dem ganzen Land, ein Aussetzen des eigentlich fuer die Kueste typischen portugiesischem Norder oder auch Portugalpassat genannten Wind, sollte wohl fuer die naechsten 14 Tage eintreffen. Wir hatten und haben immer noch am Tage Temperaturen bis zu 35 Grad Celsius und das in Verbindung mit Windstille fuehrt im Allgemeinen zu einem Tauwetter fuer Dicke.&lt;br /&gt;&amp;#10;Aber zurueck nach Leixoes. Der Hafen war eine Katastrophe. Er war umgeben von grauen hohen Mauern, welche in ihrer Funktion als Wellenbrecher bestimmt nuetzlich sind, aber eine Zumutung fuer jedes Auge darstellen. Dieser Hafen ist in Seglerkreisen sehr beliebt, da die wohl schoene Stadt Porto (hier kommt der Sandeman-Portwein her) in etwa 8 km Entfernung liegt. Die Anlaufmoeglichkeiten von Porto, so berichtete man uns, seien noch schlimmer, als der eingemauerte Hafen in welchem wir dann doch lagen. Das eigentliche Pflichtprogramm, den Besuch der Stadt Porto, haben wir wegen der 50-minuetigen Busfahrt in ueberfuellten und nach suedlaendischem Schweiss riechenden Vehiceln gestrichen. &lt;br /&gt;&amp;#10;Stattdessen war Stefan am Strand, welcher der Haus-Surf-Strand von Porto war und gleich neben der Marina lag, den ganzen Nachmittag in einer netten Welle surfen. Der Ort (Stadt konnte man nicht sagen) gab sonst nichts her, weder ein Centrum, noch einen Supermarkt, noch sonst irgendetwas. Ohne Porto sind die da aufgeschmissen. Wir sind trotz der Mauer zwei Naechte in grosser Hoffnung auf brauchbaren Wind geblieben. &lt;br /&gt;&amp;#10;Diese Hoffnung wurde leider nicht erfuellt und so sind wir am Sonntag den 14.09.2003 morgens um 6.30 Uhr (!!!) ausgelaufen mit dem Ziel Figuera da Foz (kurz: Fig-Foz). Diese 34 Seemeilen haben sich mehr oder weniger zu einer grossen internationalen Schwachwindregatta gestaltet, da sich mit uns an diesem Morgen 18 weitere Schiffe aus ganz Europa, Kanada und den USA auf den Weg nach Figuera machten. Auf dem Wasser war die ganze Kunst des Segelsports zu sehen. Ein Hollaender hatte auf diesen Schwachwindquatsch ueberhaupt gar keine Lust und motorte die ganze Strecke durch, mit dem Erfolg, nein, kein Pokal, sondern als erster durch die Zollabfertigung zu sein und einen guten Platz am Steg ergattert zu haben.Wir dagegen, mit unserer Sydney, welche bewiesenermassen bei Schwachwindregatten einen Hang zum Langsamen hat, kamen von dem Feld auch hier als letzte in den Hafen, mit dem Erfolg, nein, auch hier kein Pokal, sondern eine 90-minuetige Warteschleife vor der Zollabfertigung. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Kurze Erkl&amp;auml;rung: Beim Portugiesen ist es anders als in den Laendern, welche wir zuvor besucht hatten. Laeuft man in einen Hafen ein, muss man umgehend zum Zoll, welcher Personalien und Schiffspapiere sehen moechte, Fragen zu Tieren, Waffen und Alkohol stellt, dann wird tuechtig gestempelt, wie es sich fuer einen ordentlichen Beamten gehoert und dann darf man, wenn man Glueck hat wie in unserem Fall sich einen Liegeplatz suchen. Wir waren zwar die letzten, aber die kleinsten und somit gab es eine Luecke am Steg, genau gegenueber unserer hessischen Freunde Tina und Reiner. &lt;br /&gt;&amp;#10;Auch in Fig-Foz blieben wir zwei Naechte, da es voraussichtlich das letzte Treffen mit den Hessen sein sollte und wir doch nochmal nette Geschichten austauschen und ordentlich alkoholische Getraenke zu viert konsumieren wollten. Dieser Ort machte auch einen symphatischen Eindruck, langer Sandstrand, schoene Altstadt und eine moderne Marina. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Dienstag Morgen, den 16.09.2003 haben wir uns den Wecker mal wieder zu einer unchristlichen Zeit gestellt, 06.00 Uhr !!!, um den naechsten Toern mit den anderen Yachten, welche sich alle, wie wir auch, auf der Suche nach dem "Endless summer" befinden, auszulaufen. Die Abfahrt verzoegerte sich wegen wirklich richtig ganz dickem unglaublichem ich-sehe-fast-nichts-Nebel auf ca. 09.00 Uhr. Beim Auslaufen aus dem Hafen, wo wir auch wieder einen Fluss ein Stueck herunterfahren mussten, stellten wir fest, dass sich die Sicht auf gute 30 m gebessert hatte. Die kleinen portugiesischen Fischerboote, die ja unbedingt in diesem Fluss ankern muessen, kamen bei einer Geschwindigkeit von 8 kn (mit Strom) fast zeitig in Sicht, so dass die Ausfahrt sich zu einem rasanten Slalomkurs gestaltete. Zwei Stunden dauerte diese very britische Wetterlage an bis endlich die Sonne den Kampf gewann und so konnten wir bei mal wieder unglaublichem spiegelglattem Wasser den Kurs auf Nazare absetzen. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Auf den 40 Seemeilen bis Nazare hat man immer wieder andere Leidensgenossen (motorende Segler) gesehen. Nachmittags im Hafen von Nazare, wo die Steganlage in unmittelbarer Naehe, wir sprechen hier von 30 m, neben einer Fischfabrik lag, wies uns der irische Hafenmeister Mike einen Liegeplatz zu. Mike war vor 5 oder 6 Jahren hier mal haengengelieben und machte seitdem einen auf Steghaeuptling. Er lebt mit seiner Frau auf einem mehr oder weniger, eher weniger, eigentlich gar nicht gut erhaltenem Segelboot und erzaehlt einem in etwa 12 Minuten seine ganze Lebensgeschichte. Sonst aber ein netter Kerl.&lt;br /&gt;&amp;#10;Da der Hafen etwas abseits des Zentrums gelegen ist, liehen wir uns beim o. g. Mike in Verbindung mit Teil 2 der Lebensgeschichte zwei Fahrraeder und erkundeten  per Damenminiklapprad und Mountainbike der Marke "fahr lieber nicht den Bordstein rauf und runter, da sonst dein Hinterreifen platzt" den Touristenort Nazare. Kleine Gassen, eine schoene Promenade und ein guter Preisleistungsburger machten uns diesen Ort symphatisch. Die Marke des Mountainbikes wurde nach dem Burger zum Programm und Stefan fuhr die 3 km zum Hafen auf der Felge zurueck (wir moechten uns hier offiziell bei Mike fuer den Platten entschuldigen).&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Am Mittwoch, nach Ausschlafen und Fruehstueck hiess es wieder "Leinen los" mit Ziel Peniche. Die 25 Seemeilen bis Peniche gestalteten sich genauso unspektakulaer, wie die Seereisen der vergangenen Tage an der Kueste Portugals. Na ratet mal, natuerlich kein Wind. Dafuer gab es einen Bonus und zwar 36 Grad!, was uns zu abwechselnden "Eimerduschen" auf dem Vorschiff veranlasste. Das 17 Grad kuehle Atlantikwasser brachte die erwuenschte Erfrischung. Am fruehen Mittag erreichten wir den Hafen, in dem die Steganlage dieses Mal 100 m entfernt von der Fischfabrik liegt, von der Halbinsel Peniche. Hier sind wir nun seit Mittwoch und erkunden die Umgebung. Gestern gab es einen Grosseinkauf beim Supermarkt der Kette Lidl. 3 km mit dem Einkaufswagen bis zum Hafen mit zwei nicht unerheblichen Steigungen, brachten uns bei den hiesigen Temperaturen so richtig auf Betriebstemperatur. &lt;br /&gt;&amp;#10;Der Kassierer in diesem Billigschuppen weigerte sich uns ein Taxi zwecks Transport zu bestellen, da Handy an Bord musste also geschoben werden.  Bei Ankunft am Steg war der sonst eigentlich freundliche Zoellner beim Anblick des Einkaufswagens nicht so begeistert und forderte uns auf, umgehend das Teil zurueckzubringen. Wir versprachen ihm sofort nach dem Ausladen und Verstauen der ganzen guten Dinge dieses zu tun und Stefan sagte ihm auf Deutsch, er wolle erst testen, ob der portugiesische Einkaufswagen im Gegensatz zu den franzoesischen schwimmen koenne. Der Zoellner nickte wohlwollend, obwohl er Stefan anscheinend nicht richtig verstand. &lt;br /&gt;&amp;#10;Was dann geschah, bleibt unser Geheimnis....&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute ist Samstag, seit gestern Mittag blaest es mit guten 6 Windstaerken aus Sued-West, das ist leider die Richtung in die es als naechstes gehen soll. Der Wetterbericht verspricht fuer Montag einen Dreher auf Nord, welchen wir dann auch nutzen werden. Dann wird es mit der Karavane weiter nach sueden gehen. Der naechste Hafen soll Cascais kuz vor Lissabon sein.&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir verbleiben in diesem Sinne und gruessen alle Einkaufswagen dieser Meere.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sat, 20 Sep 2003 10:37:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://interess.antville.org/stories/520123/</guid>
      <dc:creator>ilja</dc:creator>
      <dc:date>2003-09-20T10:37:00Z</dc:date>
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      <title>Cascais, 8 km vor Lissabon</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/524930/</link>
      <description>Einen lieben Gruss aus Cascais, einem Vorort von Lissabon.&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir ankern hier in einer sehr schoenen Bucht mit blauem Wasser und zwei Sandstraenden in per Schlauchboot erreichbarer Naehe. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Eine Richtigstellung zu unserem letzten Bericht aus Peniche:&lt;br /&gt;&amp;#10;Den Einkaufswagen, von welchem wir lustigerweise berichteten, haben wir nicht, wie man zu vermuten liess, im Meer versenkt, sondern vor dem Gebaeude des Hafenmeisters zu den ca. 20 anderen gesellt. Da dies wohl die gaengige Art des Einkaufens dort war, wurde in regelmaessigen Abstaenden mit einem Lieferwagen der Supermarktkette Lidl dafuer gesorgt, dass diese wieder zum Supermarkt befoerdert werden. Wir sind Segler, freuen uns ueber sauberes Wasser und leben auch danach und dafuer.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Voraussichtlich werden wir hier noch ein  paar sonnige Tage verbringen und wenn die Winde so wehen, wie wir es brauchen (Nord!!!) gehts am Wochenende Richtung Islas Canarias.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;... und ansonsten seit Ihr alle ganz schoen schreibfaul!!!&amp;#10;</description>
      <pubDate>Wed, 24 Sep 2003 15:39:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>ilja</dc:creator>
      <dc:date>2003-09-24T15:39:00Z</dc:date>
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      <title>Baiona - Illa Cies - und zurück nach Baiona</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/507503/</link>
      <description>Heute war der Postbote da! Unsere Seenotbake von der Firma Plastimo (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschoen an Herrn Ralph Kiewert, ebenfalls von der Firma Plastimo, fuer seine Muehe und die unkomplizierte Abwicklung) ist heute von dem freundlichen spanischen Postboten zu uns gebracht worden. Letzten Freitag wurde das Paeckchen von Manfred, immer noch Stefans Bruder, in Duisburg per Luftpost zu uns geschickt. Wie wir bereits berichteten, wollte uns der noch freundlichere spanische Hafenmeister anrufen, wenn das Paeckchen bei ihm eintrifft. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir haben Baiona am Freitag Mittag verlassen, um die Zeit auf dieser Trauminsel totzuschlagen. Wie der Teufel es doch wollte, gab es am Sonntag und Montag originales norddeutsches Herbstwetter. Damit meinen wir Regen, Regen, dazu ein wenig Nebel, Wind aus verschiedenen Richtungen, dann wieder Regen.....&lt;br /&gt;&amp;#10;Unser Glueck war, dass wir am Freitag hier in Baiona unsere Kuehltasche mit allen Zutaten fuer ein nettes Grillen am Strand gefuellt hatten und dieses am Freitag Abend auch festlich celebriert haben. Man stelle sich einen weisssandigen Strand vor, einen Einweggrill, welcher uns geschenkt wurde von: EDO MEYER, Ihr Botterbloom-Lieferant auf Norderney, mit Eiswuerfeln gekuehltes Bier (Luxus), Putenschnitzel (!), Kalbsschnitzel, lecker Wurst, Folienkartoffeln und Folientomaten mit Knoblauch und Zwiebeln. Na, auch Lust zu grillen? Auf den Bildern kann man sich in etwa ein Bild von dem Szenario machen. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Den Samstag verbrachten wir am Strand mit Volleyballspielen, in der Sonne liegen, schwimmen, in der Sonne liegen und wieder schwimmen (18 Grad!). Den Sonntag und Montag streichen wir einfach, das Wetter war so gar nicht spanisch. &lt;br /&gt;&amp;#10;Deshalb entschlossen wir uns auch am Montag Nachmittag zurueck nach Baiona zu segeln, um dort bei dem Wetter wenigstens mal in der Stadt spazierengehen zu koennen. Ausserdem warteten dort unsere Segelfreunde Tina und Reiner(Foto folgt) aus Hesse winkend am Steg auf uns. Immer wieder nett mit ihnen zu quatschen. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute, Dienstag, 09.09.2003, gab es wieder das uebliche Programm: Putzen, Aufraeumen, Waesche waschen, Internetcafe, Einkaufen etc. ach ja, rasieren und auch mal wieder duschen.&lt;br /&gt;&amp;#10;Unsere weitere Planung ist gestern Abend nach ein paar, wie es sich fuer uns gehoert, alkoholischen Getraenken (so wie die ganze Idee) entstanden. Voraussichtlich, wenn das Wetter passt, geht es hier am Donnerstag Richtung Lissabon los. Wenn der Wind stimmt, koennen wir die 240 sm in guten 2 Tagen absegeln. Dort wollen wir das Schiff richtig vollladen, mit allem was man so braucht. Denn von Lissabon wollen wir unseren ersten richtig langen Schlag nach Madeira oder direkt auf die Kanaren starten. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Also, viele liebe Gruesse aus dem jetzt wieder sonnigen Baiona. Wenn alles so laeuft, wie wir uns das vorstellen, werden wir am Sonntag aus Lissabon neue Geschichten zu erzaehlen haben....&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/grillen,ilja.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;....entspannt und durstig....&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/grillen,stefan.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;....auch entspannt und satt....&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 09 Sep 2003 17:54:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://interess.antville.org/stories/507503/</guid>
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      <dc:date>2003-09-09T17:54:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>La Coruna - Corme - Finisterre - Illas Cies - Baiona -       Illas Cies</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/502603/</link>
      <description>Nach unserem letzten Eintrag aus La Coruna schreiben wir Euch heute aus dem schoenen Baiona.&lt;br /&gt;&amp;#10;Baiona liegt kurz vor der portugiesischen Grenze am Rio del Vigo. &lt;br /&gt;&amp;#10;Nun zu unseren neuen Erlebnissen auf See und an Land:&lt;br /&gt;&amp;#10;Letzten Sonntag haben wir morgens La Coruna verlassen, um grob das Cabo Finisterre anzusteuern.&lt;br /&gt;&amp;#10;Kurz vor Finisterre haben wir in einer gesch&amp;uuml;tzten Bucht unser erstes wirkliches Ankererlebnis gehabt.&lt;br /&gt;&amp;#10;Kein Steg, keine Boje, so richtig ankern und das an einem echt schoenen Strand, wie das Bild zeigt.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Das war also Corme, weiter ging es am Montag um das gef&amp;uuml;rchtete Cabo Finisterre mit guten 6 Windstaerken und schaukeligen 2 m-Welle. Zuhause waeren wir bei solchen Bedingungen auf dem Sofa geblieben oder auch surfen gegangen. Nun waren wir mittendrin und haben unsere Sache gut gemacht.&lt;br /&gt;&amp;#10;Nur mit Fock als Vorsegel rutschten wir mit einem Schnitt von fast 7 Knoten, einmal auch 18,3!!! um das Cabo herum. Das dreistuendige Aufkreuzen in eine geschuetzte Bucht kurz hinter dem Cabo hat dagegen nicht wirklich viel Spa&amp;szlig; gemacht. Es war eine feuchte Angelegenheit. Dafuer hat das ganze uns einen privaten Steg beschehrt, welcher wirklich guenstig war und zu unserem Glueck direkt vor einem kleinen Restaurant gelegen hat. Es folgte, na was wohl, das obligatorische Anlegebier und echt leckere Lammkotelettes mit Patatas Fritas und etwas undefinierbarem gruenem. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Dienstag Morgen, 08.00 Uhr (!!!) echt frueh im Urlaub, hiess es Leinen los und auf zu den Inseln, von denen wir auf Guernsey in einem Buch, was kein Maerchenbuch war, zwei Fotos erblickten. Diese Fotos sahen nicht spanisch aus, es haette irgendwo in der Karibik sein koennen. Es ist aber Spanien!&lt;br /&gt;&amp;#10;Am fruehen Abend erreichten wir diese Insel, welche von Seeseite steinig, kahl und alles andere als attraktiv aussah. Was wir hofften und ein wenig ahnten, erblickten wir dann auf der Leeseite dieser wirklich schei&amp;szlig;e schoenen Insel. Ihr muesst Euch das so vorstellen, man kommt um eine Ecke gesegelt und da ist ein Strand, weisser Sand, B&amp;auml;ume bis kurz vor dem Sand, und gerademal 2 andere Yachten, die vor Anker lagen. Das Wasser hat diese kitschig tuerkise Farbe, von der man eigentlich immer nur traeumt. Aber dies war kein Traum. Diese Bucht brauchte uns nicht lange ueberreden, um mindestens 2 Tage zu bleiben. Auf diesem Foto kann man sich ein kleines Bild von der Lage machen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Eine SMS von Manfred, Stefans Bruder, mit der Nachricht, dass unsere lang erwartete Rettungsboje bei Stefans Eltern angekommen ist, veranlasste uns, diese Bucht aufzugeben und den Hafen von Baiona anzulaufen. Hier im Hafen findet man wirklich alles, was man braucht, eine sechswochenalte Steganlage und die dazugehoerigen gesalzten Preise. Beim Anmelden sprachen wir mit dem wirklich sehr sehr netten Hafenmeister, ueber unser Problem mit der Post, wir brauchen eine Adresse fuer die o. g. Boje. Wie der Spanier so ist, alles kein Problem, koennen wir hierher schicken lassen. Als wir &lt;br /&gt;&amp;#10;ihn dann fragten, ob es wohl moeglich waere, dass er uns auf dem Handy anruft, wenn das Paket eintrifft und wir die 3-6 Tage (wie lange UPS auch braucht) wieder zurueck in unsere Bucht segeln.&lt;br /&gt;&amp;#10;Erstens ist es auf dieser Insel wesentlich schoener als hier und zweitens sparen wir jede Nacht 20 Euro.&lt;br /&gt;&amp;#10;Nett der spanische Hafenmeister, oder !!!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Also hier in Baiona das schnelle Programm, Einkaufen fuer die naechsten Tage auf der Insel (es gibt keinen Supermercado, kein Frischwasser und leider auch kein Bier), Internetcafe, Salzkruste auf Sydney und auf uns mittels Suesswasser entfernen, kurz bla, bla mit anderen Seglern..... Erholen brauchen wir uns nicht! So geht es morgen frueh, Freitag, den 5.9.03, zurueck auf diese schoene Insel, um auf unser Paeckchen aus Deutschland zu warten. Man kann warten Spass machen!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Sobald das Paket hier eintrifft und der Anruf eingeht, werden wir wieder nach Baiona kommen und Euch auch dann wieder berichten.&lt;br /&gt;&amp;#10;Sonnige Gruesse an alle....&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 04 Sep 2003 18:33:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://interess.antville.org/stories/502603/</guid>
      <dc:creator>ilja</dc:creator>
      <dc:date>2003-09-04T18:33:00Z</dc:date>
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      <title>Donnerstag, 4. September 2003</title>
      <link>http://interess.antville.org/stories/502616/</link>
      <description>&lt;img height="300" width="400" src="/static/interess/images/cormeanker!.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;So sah es dann in Corme vor Anker aus. Es liess sich gerade so aushalten....&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 04 Sep 2003 18:45:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://interess.antville.org/stories/502616/</guid>
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      <dc:date>2003-09-04T18:45:00Z</dc:date>
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